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Superorganism im Interview: „It’s trippy that someone across the word listens to our music“

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Schon mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum waren Superorganism 2018 eine Offenbarung. Die Londoner Band um die damals noch 17-jährige japanische Sängerin Orono Noguchi schafften es nicht nur, Catchiness und psychedelische Elemente in Hits wie „Something For Your M.I.N.D.“ zusammenzubringen, sie zeigten mit ihrer Meme-inspirierten Ästhetik und ihrem diversen Erscheinungsbild ganz nebenbei auch, dass Indie schon lange nicht mehr auf junge weiße Dudes mit zu hoch hängenden Gitarren abonniert war. Auch live waren Superorganism ein Spektakel: Vor einer hyperaktiven, hippiesken Band schlurfte Orono Noguchi mit einer schüchternen Coolness über die Bühne, die auf besondere Weise inspirierend wirkte. Einen legendären TV-Auftritt können sie auch ihn ihrer Vita verbuchen, als sie in der eh hirnsprengend guten Serie „Legion“ einen spektakulären Auftritt hatten. Nämlich diesen:

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„World Wide Pop“ bringt Künstler:innen aus aller Welt zusammen

Auf ihrem zweiten Album hat sich die Band in Sachen Stamm-Personal ein wenig zusammengeschrumpft, aber dafür einen Haufen spannender Künstler:innen an Bord. Pavement-Mastermind Stephen Malkmus, die bei Sub Pop gesignte japanische Pop-Punk-Band CHAI, die französische Künstlerin und Musikerin Pi Ja Ma, der stylishe britische Produzent und Musiker Dylan Cartlidge und der japanische Musiker und Schauspieler Gen Hoshino verteilen sich auf 13 Songs, die allesamt klingen, als hätte man versucht drölf Millionen Ideen in maximal dreieinhalbminütige Pop-Explosionen zu quetschen. Auch die Videos zu den einzelnen Singles sind wundervolle hirnsprengende Collagen, die Indie-Schmindie, Games-Ästhetik, Retro-Effekte und spannende Menschen zusammenwerfen.

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Orono und Harry zu Besuch bei DIFFUS

Vor einigen Wochen besuchten uns Orono und Harry von Superorganism in unserem DIFFUS-Studio für ein Interview und ein „Draw Your Cover“, das wir euch in den nächsten Wochen zeigen werden. Wir sprachen über das neue Album, die lyrische Tiefe der oft nur vordergründig bunt und grell wirkenden Songs und natürlich auch über ihr Gastspiel in der vielleicht besten Superhelden-Serie, die es gibt: „Legion“.  

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