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Titelstory: Drangsal trifft Bill Kaulitz

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Drangsal hat gerade sein drittes Album „Exit Strategy“ veröffentlicht, das vor großen Melodien, Energie und Live-Potenzial nur so strotzt. Mit Postpunk-Gitarren, Synth-Fanfaren und eindringlichen Pop-Momenten zeigte Drangsal bereits Single-Auskopplungen wie „Mädchen sind die schönsten Jungs“ oder „Liedrian“, dass es sehr befreiend ist, sich musikalisch nach auszutoben und Genregrenzen hinter sich zu lassen.

Diese Botschaft sendet das Album „Exit Strategy“ auch auf inhaltlicher Ebene: Max Gruber alias Drangsal hat sich den Kampf gegen das binäre Denken und für die vollkommene Selbstermächtigung auf die Fahne geschrieben. So schafft er es, innerhalb von musikalischer Vielfalt und wahrhaftige Texten, Aufmerksamkeit auf die existenziellen Themen unserer Gesellschaft zu lenken. Liebe, Schönheit und Identitätsfragen – Drangsal blickt im Rahmen seines neuen Albums nicht nur in den Spiegel, sondern richtet seine Aufmerksamkeit auch nach Außen. Mit seinem dritten Album hat sich Drangsal zu einem der beeindruckendsten Pop-Acts unseres Landes entwickelt – eine Gemeinsamkeit, die er mit Bill Kaulitz teilt.

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Bill Kaulitz war als Frontsänger der Band Tokio Hotel schon mit 13 Jahren ein Superstar – und zwar in einer Dimension, die es laut Drangsal danach in Deutschland so nicht wieder gab. Tokio Hotel feierten 2005 mit „Durch den Monsun“ ihren Durchbruch und wurden über Nacht zu Stars. Drangsal und Bill Kaulitz sprechen über diese Zeit, über Schwierigkeiten in der Jugend und die schier unfassbaren Erlebnisse der Band Tokio Hotel. Heute lebt der 32-Jährige Bill Kaulitz mit seinem Bruder Tom in Los Angeles, steht mit seiner Band aber auch nach 16 Jahren noch auf der Bühne.

Auch wenn bei Drangsal und Bill Kaulitz in gewisser Weise Welten aufeinandertreffen, verbindet die beiden weit mehr als ein ausgefallener Modegeschmack. Das Gespräch bringt trotz unterschiedlicher Lebensentwürfe sehr viele Parallelen ans Licht: Aufwachsen in einer fragwürdigen Dorfidylle, Dankbarkeit gegenüber der eigenen Mutter und die Liebe zur eigenen Band. Vom „richtigen“ Singen und Fauxpas auf der Bühne, verschobenen Selbstwahrnehmungen und der Passion für Cowboystiefeln: Die beiden haben sich viel zu erzählen.

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