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Videopremiere: Mit Indie-Pop von Ro Bergman in die „Future“

Posted in: Premieren
Tagged: Ro Bergman

„Hi Lo“ so wie die Höhen und Tiefen des Lebens: So ließ sich die zuletzt veröffentlichte EP des Österreichers Ro Bergman wohl am besten beschreiben. Darauf thematisierte der Singer-Songwriters die Suche nach dem eigenen Selbst, die oft von vielen Erkenntnissen über den eigenen Charakter und Platz in der Welt begleitet wird. Inspiriert von seinen zahlreichen Reisen sorgte Ro in den fünf Songs seines Werks für breitgefächerten Pop mit vielen melancholischen Momenten. 

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Doch Melancholie findet zumindest musikalisch aktuell keinen Platz mehr in der Musik von Ro Bergman. Seine neue Single „Future“ klingt ungewohnt anders und herausfordernd, geht aber nicht nur musikalisch nach vorne. „Wasn´t up for a new beginning / Somehow everything was fine / Kept trying not to overthink it / But the future wouldn´t wait / Left our dreams behind.”, sing Ro in der ersten Strophe seiner neuen Single über spacige Keyboard-Chords und treibenden Drums.  

Sehnsucht als Treibstoff

„Unsere Sehnsüchte bestimmen unsere Gegenwart“, sagt Ro selbst über seinen neuen Song „Future“ und bildet damit eine Brücke zwischen der Kunst und dem Leben: Leidenschaft und Hingaben haben sich nämlich schon immer als idealer Treibstoff des künstlerischen und persönlichen Schaffens erwiesen. Doch Sehnsüchte haben auch immer eine gewisse Intimität an sich – sie zu verraten, macht uns angreifbar.

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Genau diese Nacktheit und Verletzlichkeit schafft Arcin Sagdic, der das Musikvideo zu „Future“ von Ro Bergman produzierte, in Bildern auszudrücken. So besteht der Clip zum Großteil nur aus schwarz-weißen Nahaufnahmen von Ro Bergmans, die seinen Mund oder seinen Augen zeigen. Nur gelegentlich wird hier durch farbliche Einspieler unterbrochen, was dem Video zusätzlich einen künstlerischen Touch gibt.

„Future“ ist übrigens der Vorbote zur im Frühjahr 2023 erscheinenden EP „Ro Bergman: III“.