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Videopremiere: Nick & June schwelgen in 60er-Nostalgie und Dream Pop

Posted in: Premieren
Tagged: Nick & June

Die 60er- und 70er-Jahre brachten legendäre Duette hervor: So erinnern wir uns nur zu gern an Suzi Quadros und Chris Normans „Stumblin‘ In“ oder „Summer Wine“ von Nancy Sinatra und Lee Hazle zurück. Songs, wie diese verzaubern uns auch noch heute nachhaltig! Ein Duo, das sich nicht nur vom Sound dieser Jahrzehnte inspirieren lässt, sondern sich auch namenstechnisch hier locker einreihen könnte, sind Nick & June. 

Aber beginnen wir erstmal von vorn: Was im Jahr 2011 als Ein-Mann-Projekt von Nick Wolf begann, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Duo. Ihre erste gemeinsame EP „Flavor & Sin“, die klassisch-verträumte Singer-Songwriter-Stücke beinhaltete, veröffentlichten Nick & June erst 2013. Vier Jahre später erschien dann ihr Konzeptalbum „My November My“, mit dem sich der Sound der beiden wesentlich änderte. Zwar ließen sich Nick & Junes Wurzeln im Folk(-Pop) immer noch erahnen, jedoch wurde es auf „My November My“ zeitweise gern mal etwas cineastischer und experimenteller. 

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Mit der Veröffentlichung ihres Konzeptalbums konnten die beiden außerdem ein Publikum abseits ihres Tellerrandes erreichen: Es folgten Platzierungen im Radio, im TV-Abendprogramm und sogar im Soundtrack des vielgelobten Coming-of-Age-Films „About a Girl“. Nun meldet sich das Duo aber mit Neuigkeiten zurück, denn es gibt neues Material in der Pipeline – genauer gesagt, eine ganze EP, die auf den Namen „Beach Baby, Baby” hört.

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Elfen aus den 60er-Jahren

Zum EP-Release ist es zwar noch ein bisschen hin, trotzdem haben Nick & June mit „Anything but Time“ schon vor wenigen Tagen einen ersten Vorboten zur EP veröffentlicht. Und hier schließt sich der Kreis zum Anfang, denn die Single schreit nur so nach Dream Pop, Lo-Fi und 60er-Jahre-Vibes. Gedankenverloren säuselt Sängerin June mit ihrer elfenhaften Stimme in „Anything but Time“ über ein sanftes Soundbett aus glitzernden Synthies und kreiert damit diese bittersüße Melancholie, die wir im Dream Pop so lieben. Unweigerlich tauchen beim Hören direkt Vergleiche mit Lana Del Rey und ein Bild von ausgebliehen Polaroids im Kopf auf.

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Entsprechende Aufnahmen finden wir auch im Musikvideo zur Single, dass sich ganz allgemein gesagt, perfekt in den Nostalgie-Kosmos von „Anything but Time“ einfügt. Retro-Kameras, Vintage-Möbel, ein türkisfarbenes Telefon mit Wählscheibe oder alte Briefmarken sind nur ein paar der Requisiten, die dem Video von „Anything but Time“ einen antiquen Touch verpassen. Beim Ansehen des Clip fällt einem zudem erneut auf, wie bildlich die Musik von Nick & June klingt – wie von der Kinoleinwand gekratzt und in eine MP3-Datei gepresst.

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