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Alex Lahey über ihre Top 5 Riffs

Posted in: Top 5
Tagged: Alex Lahey

Riffs gibt es unzählige in dieser Welt, eine Liste an Favoriten herauszupicken, scheint also schier unmöglich. Aber irgendwie begegnen wir ja doch Beispielen, die sich einfach immer wieder in unsere Köpfe brennen. Denn, obwohl die Definition des Begriffs „Riff“ natürlich nicht in Stein gemeißelt ist und Übergänge fließend sind, ist der Wiedererkennungswert und Ohrwurmfaktor ein essenzielles Merkmal. Von Riffs spricht man meist, wenn es sich um eine von einem Instrument gespielte, kurze Melodie handelt, die oft nur ein paar Takte dauert, aber einen elementaren Teil des jeweiligen Songs ausmacht und die Richtung vorgibt.

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Keine Gitarrenladen-Gassenhauer

Obwohl ein Riff ja von jeglichem Instrument gespielt werden kann, denkt man meistens eher zuerst an Gitarrenriffs. Die Alternative-Rock-Künstlerin Alex Lahey ist zwar auch Gitarristin, hat aber sichergestellt, dass bei ihrer Top 5 Riffs, die sie uns präsentiert hat, auch mal das Klavier zu Wort kommt. Und generell hat sie sich keine vorhersehbare Liste zusammengestellt, Kandidaten wie „Smoke On The Water“ oder „Enter Sandman“, die jeder Person, die je einen Gitarrenladen betreten hat, schon aus den Ohren bluten, wird man hier also nicht finden.

Stattdessen hat sie sich für ganz unterschiedliche Melodien entschieden, egal ob sie kompliziert zu spielen sind oder so klingen, als wären sie spontan beim Jammen in den eigenen vier Wänden aus den Fingern gesprungen. Nostalgie kommt da durchaus auch mal auf und unseren Musiknerd-Wissensstand erweitert Alex etwa durch ihren Platz 1. Wir spoilern hier mal nicht, um was es sich hier handelt, aber tatsächlich sind es zwei recht verschiedene Songs, die sich ein sehr ähnliches Riff teilen. Und das sei kein Zufall, erklärt uns Alex mit einer Insider-Story darüber, wie der eine Song dem anderen ganz gezielt in Teilen nachempfunden wurde.

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Catchy Melodien und positive Messages

Und wo wir schon bei guten Riffs sind: Alex Lahey hat im Mai ihr drittes Album „The Answer Is Always Yes” veröffentlicht, auf dem sich auch so einige catchy Gitarrenparts finden. Der Titel stammt von einem Motto, das sie für sich gesetzt hat: „Ich habe das Gefühl, wenn man immer ja sagt und Sachen entdeckt, ist man immer in Bewegung“. In den Songs setzt sie sich mit dem Außenseitersein (z. B. aufgrund ihrer Queerness) auseinander und wie man das Positive darin sehen kann: „In einer Welt zu leben, die nicht für dich gemacht wurde, macht dich ziemlich stark und anpassungsfähig und du findest den Spaß darin. Es zeigt dir auch, wie absurd alles ist. Mit dieser Platte wollte ich komisch sein, weil die Welt komisch ist, und es ist noch komischer, wenn du realisierst, dass du nicht immer reinpasst.“

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