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Fluppe im Interview: „Man muss auch immer für die letzten Stücke eines Albums kämpfen“

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Wer bereits für sein Debüt-Album so viele Vorschuss-Lorbeeren kassiert, der muss beim Release der zweiten Platte ordentlich abliefern – so oder so ähnlich müssen sich die Bandmitglieder von Fluppe gefühlt haben, als es darum ging, den Nachfolger von „Blüte“ zu schreiben. Doch eins steht für die Band im Vorhinein sofort fest: Wir wollen uns nicht wiederholen! Dementsprechend unterscheidet sich bereits die Herangehensweise bei ihrem zweiten Album „Boutique“ von der des Debütwerks. Im Interview erzählen sie: „Also Album Nummer zwei sind wir etwas geplanter angegangen. Während wir beim ersten Album noch einfach so ‚drauflosgelaufen‘ sind und das Sammelsurium der besten Songs der Anfangszeit geknüpft haben, haben wir uns beim zweiten Album mit unserem Produzenten wirklich überlegt: ‚Wie klingen eigentlich Popsongs?‘“

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Gegenseitig stellt sich die Band ein paar Hausaufgaben: Jeder sucht sich drei Songs im dreistelligen Millionenbereich raus, die er trotzdem noch cool findet! Gemeinsam mit ihrem Produzenten Gregor Henning analysieren sie diese Welthits und vermengen ihre Erkenntnisse mit dem gewohnten Fluppe-Sound – ein Grund dafür, wieso „Boutique“ vielleicht etwas poppiger als ihr Vorgänger klingt. Der Titel, unter dem die neuen Songs auf einem Album zusammengefasst werden sollten, hat sich dabei übrigens sehr organisch ergeben: „Es sollte schon irgendwie ein Kontrastpunkt zu einer tristen Zeit sein, ohne dass es sich inhaltlich damit auseinandersetzt. Und wir wollten schon Sachen ‚ausstellen‘, die irgendwie funkeln. Alles was Niedergang bedeutet, stellen wir quasi ein bisschen aus.“ Außerdem führt „Boutique“ nach „Blüte“ und „Billstedt“ die Reihe der Albumtitel mit „B“ weiter fort.

Wir haben die Band zu uns nach Berlin eingeladen, um mit ihnen über die Entstehung von „Boutique“, die Aufnahmen in Bremen und das Coverartwork zu sprechen. 

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