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Gretel Hänlyn im Interview: „Ich habe den Namen wegen des Märchens ‚Hänsel und Gretel‘ gewählt“

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Tagged: Gretel Hänlyn

Dass die Märchen der Gebrüder Grimm eigentlich gar nicht so wohlig und liebevoll waren, wie es die neueren Interpretationen darstellen, ist kein Geheimnis. Die Grausamkeit und Mystik der Orginal-Märchen mag viele verstören, für die Musik von Gretel Hänlyn waren sie jedoch eine große Inspirationsquelle. Auch ihr Künstler:innenname entspringt dem gruseligen Märchen. Bürgerlich heißt die 21-jährige Musikerin eigentlich Maddy Haenlein, kommt aus London und begeistert gerade die Indie-Welt.

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Mit ihrer einzigartigen Stimme fasziniert Gretel einen auf Anhieb. Sie ist tief und im besten Sinne des Wortes eigenartig. Im Interview verrät sie uns, dass dieser besondere Sound die Auswirkung einer Krankheit ist, die ihr Zwerchfell schwächte. Sie musste das Sprechen und vor allem das Singen noch einmal Erlernen und konnte eine Zeitlang Töne nur schwierig herausbringen. Aus dieser Not heraus, machte Gretel Kunst. Vor allem in ihrer ersten EP „Slugeye“ hört man diese besondere Gesangsform heraus.

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Fast hätten wir niemals von ihrem Talent erfahren. Denn eigentlich wollte Gretel zur Uni gehen und einen akademischen Pfad einschlagen. Zum Glück fehlten ihr aber die nötigen Zugangsvoraussetzungen – so entschied sie sich nämlich ihren Kindertraum zu verfolgen und Musikerin zu werden. „Wenn man als Kind sagt, man möchte Musikerin werden, ist das fast so, als würde man sagen, ich will Astronautin werden“. Jetzt ist Gretel quasi Astronautin geworden und lässt im Interview durchscheinen, dass nach ihren zwei EPs nächsten Sommer neue Musik auf uns wartet. Vielleicht ja sogar ihr Debütalbum.