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Ilgen-Nur im Interview: „Die bestmögliche Idee ist die, die es wird“

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Als Ilgen-Nur im Jahr 2017 mit ihrer Debüt-EP „No Emotions“ in der deutschen Musiklandschaft für Aufmerksamkeit sorgte, bezeichnete man sie gerne als „Slacker Queen“. Die harten Gitarrenriffs und ihre entspannte volle Stimme wurden zum Markenzeichen, das sich auch in ihrem Debütalbum „Power Nap“ niederließ. Nach dem Release im Jahr 2019 war es dann aber erstmal ruhig um die Musikerin geworden. Im Interview erzählt sie uns, dass sie ungefähr zu dieser Zeit auf einem Konzert eine Person kennenlernte, die heute einer ihrer engsten Freundinnen ist. Als sie sie in LA besuchen kam, verliebte Ilgen-Nur sich in die Stadt, in die sie später zurückkehrte, um dort ihr zweites Album „It’s All Happening“ aufzunehmen.

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Mit der neuen Platte verabschiedet sie sich vom Slacker-Image und präsentiert ein Album, das reifer und mehr angekommen klingt. „Ich glaub, dieses Slacker Ding – to be honest – wurde mir aufgetitelt, weil ich einfach Anfang 20 war und gerade ausprobiert habe, was ich überhaupt machen möchte.“

Mit „It’s All Happening“ hat Ilgen-Nur nun also ihren Sound gefunden und genau die Musik auf Platte gebracht, die sie selbst gerne hört. Das zumindest war eines der Ziele im Entstehungsprozess, erzählt sie uns im Interview. „Am ersten Tag hatten wir ein Gespräch, bei dem wir uns zu dritt, also Max, John und ich, darauf geeinigt haben, dass wir alle Egos aus dem Raum lassen. Die bestmögliche Idee ist die Idee, die es wird.“ Wie das nun also klingt, können sich Interessierte auf der Platte oder auch Live auf Ilgen-Nurs‘ Purple Moon Tour anhören, die diese Woche beginnt.

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