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Konz im Interview: „Ich will die Punk-Energy in den Hip-Hop bringen“

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„Junge ausm Pott“ – Das ist Konz. Der Rapper wächst in der Kleinstadt Bergkamen in der Nähe von Dortmund auf. Seinen ersten Kontakt zu Musik hat Konz durch CDs, die er von einem Freund von seinem großen Bruder bekommt. Unter anderem mit dabei: Aggro Berlin, Scooter und Slipknot. Als Konz das erste Mal auf einer Bühne steht, tut er das allerdings nicht als Rapper.  Er singt für die Schulband seines Bruders und später auch für seine eigene Punk-Band. Irgendwann fängt Konz dann an, Beats zu produzieren. „Ich habe Beats gebaut, die waren auch echt schlecht. Die habe ich dann Rappern aus meiner Area geschickt, aber da ist nicht passiert“. Davon war Konz so frustriert, dass er einfach entscheidet selber auf seine Beats zu rappen – und das dann auch mit Erfolg.

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Inspiriert von amerikanischem Trap und Soundcloud-Rap veröffentlicht Konz 2018 erste Songs. Er entwickelt schnell einen eigenen, auffälligen Stil und baut sich durch regelmäßige Releases schnell eine treue Fanbase auf. Konz‘ Sound ist oft finster, aber verspielt, psychedelisch und trippy. Nachdem er erst im letzten Dezember sein Tape „Lifestyle Krazy“ veröffentlicht hat, steht er nun schon wieder in den Startlöchern für sein neues Projekt „Grüne Blüten Gelbe Briefe“, das am nächsten Freitag erscheinen soll.

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Bei uns im Interview spricht Konz darüber, was er für sein neues Tape geplant hat: „Das Projekt wird auf jeden Fall komplett full hard YK, düstere Sounds, auf die Fresse 808s, Beats, die man so vielleicht noch nicht gehört hat“. Aber auch Songs mit mehr Pop-Einflüssen, die über seinen Trap-Hintergrund hinaus gehen, sind in Planung. Denn wenn Konz eins liebt, dann sind das Live-Auftritte. Durch seine Zeit in der Punk-Szene weiß Konz, wie man die Energie von der Bühne aufs Publikum überträgt: „Für mich war schon immer das Ziel diese Punk-Energy auch in den Hip Hop mit reinzubringen“. 

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