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Mit maïa unterwegs in Berlin: „Tristesse“, Poesie und die Farbe Blau

Posted in: Kurzdoku & Portrait
Tagged: Maïa

Am vergangen Releasefriday erschien sie: maïas Debüt-EP mit dem poetischen Titel „tatendrang und todmüde“. Poesie ist dabei auch gleich das richtige Stichwort, denn klassische Literatur und Gedichte sind der Grund, wieso maïa überhaupt schreibt und damit quasi der Grundstein ihrer Texte. Schon als Kind entdeckt maïa ihre Leidenschaft für Bücher – erst für Hexen-Bücher, später während der Schulzeit für klassische, deutsche Literatur. „Ich glaube das Buch, das mich am meisten geprägt hat, war ‚Der Steppenwolf‘ von Herrmann Hesse. (…) Wir hatten das damals auch im Deutsch LK und da hat mein Deutsch-Lehrer mich irgendwie voll dazu gebracht, die deutsche Literatur zu schätzen.“, erzählt maïa. Durch die Begegnung mit deutschen Klassikern öffnet sie sich für die deutsche Sprache. Aus englischen Gedichten, werden deutsche Momentaufnahmen. 

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Besonders ein Autor hat es ihr angetan: Ferdinand von Schirach. „Dann habe ich Ferdinand von Schirach gefunden und seine Bücher gelesen und ich mich hat am meisten fasziniert, dass er so eine banale Art zu schrieben hat. Sein Schreibstil ist so einfach, aber genau das macht es irgendwie noch emotionaler und noch schmerzhafter. Und ich glaube das hat meinen Schreibstil (…) auch richtig geprägt.“

Mittlerweile sind aus maïas Gedichten Songtexte geworden, die auf ihrer Debüt-EP „tatendrang und todmüde“ einen wunderschönen Platz in minimalistischen Soundwelten aus emotionalen Klavichords und geheimnisvollen Synth finden. Was genau die Farbe Blau mit all dem zu tun hat, erklärt maïa im Interview. Außerdem spricht sie darüber, welches Buch sie auf eine einsame Insel mitnehmen würde und wie ihre Debüt-Single „Tristesse“ entstand. 

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