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OK KID reagieren auf ihre alten Musikvideos

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Im Sommer 2013 konnte man kaum ein Festival ansteuern, ohne auf den Plakaten einen bestimmten Bandnamen zu lesen: Ok Kid. Mit dem selbstbetitelten Debüt-Album in der Tasche tourten die drei Gießener Musiker unermüdlich durch die Bundesrepublik und scherten so immer mehr Fans um sich herum. Zehn Jahre später feiern Ok Kid das stolze Jubiläum ihres Selftitled-Debüts, in der Zwischenzeit waren sie allerdings keineswegs untätig. Wir konfrontieren zwei Drittel der Band mit Ausschnitten aus der gemeinsamen Geschichte und lassen sie auf alte Musikvideos reagieren. 

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Um die ganzen großen Klassiker der eigenen Diskographie kommt man dabei natürlich unmöglich herum. Wir eröffnen den Nostalgie-Trip mit „Verschwende mich“, ein Song, der bis heute große Emotionen auslöst und den Ok Kid sogar schonmal auf Wunsch bei einer Hochzeit performt haben. Krasse Errungenschaft, wenn man bedenkt, dass die Band ihre Darsteller:innen damals noch zum Teil in der lokalen Dorfschänke am Set zusammen gecastet und mit einem „Kasten Weißbier und ein paar Würst’l“ motiviert hat.

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Nicht das einzige Mal, dass bei einem Videodreh unkonventionelle Methoden zum Einsatz kamen: „Kein Skript, gar nichts, einfach Karneval in Köln, in einem relativ hässlichen Vorort – lass uns das durchziehen!“, erinnern sich Moritz und Jonas an den Videodreh von „Stadt ohne Meer“, der ohne Drehgenehmigung und zum Glück Jahre vor der DSVGO über die Bühne gegangen ist.

Etwas näher am Hier und Jetzt ist der Clip zu „Gute Menschen“ vom 2016 erschienen Album „Zwei“. “Bis heute das Video, das den größten Aufwand hatte und auch am meisten Geld und Nerven gekostet hat“, verrät die Band über das Musikvideo, das komplett in Eigenregie mit guten Freund:innen und Wegbegleiter:innen entstanden ist. Last but not least schauen Moritz und Jonas das Musikvideo zu „Ich kann alles“, inklusive abschließendem Epilog, der die beiden auch sechs Jahre später noch zum Lachen bringt. 

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