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Sekou – Die neue Stimme im Neo-Soul (Portrait)

Posted in: Kurzdoku & Portrait
Tagged: Sekou

Sekou wuchs in der Kleinstadt Ashby bei Leicester in England auf. Dort war es ihm immer schon zu eng und zu langweilig, deswegen zog er im Alter von 17 nach London, um dort eine Musikschule zu besuchen. Lange blieb er aber nicht dort, denn was schon von Kleinauf sein großer Traum war, wurde rasant zur Realität. Seine Mutter führte ihn schon als kleinen Jungen an Musik von Whitney Houston, Amy Winehouse, Aretha Franklin oder Stevie Wonder heran. Hört man ihn heute singen, könnte man meinen, dass die Stimme des Neunzehnjährigen eine Akkumulation all dieser großartigen Sänger:innen ist. Und tatsächlich ist Sekou drauf und dran, in Fußstapfen zu treten, die für die meisten seiner Generation zu groß schienen.

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Die einzigartige Stimme beschert ihm in der Musikbranche Aufmerksamkeit von Musiker:innen wie Dua Lipa und Bruno Mars, die bereits Fans von dem Newcomer sind. Für seine Debüt-Single „Better Man“ arbeitete er mit dem Produzenten Yakob zusammen, der schon für Acts wie SZA oder J. Cole produzierte. Obwohl „Better Man“ erst im Mai dieses Jahres erschien, spielte Sekou bereits letztes Jahr auf dem Glastonbury Festival in England. Nun ist seine Debüt-EP „Out Of Mind“ erschienen.

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Im Interview spricht er mit uns über sein Aufwachsen und erzählt wie die Menschen auf seine Stimme reagieren. „Ich bin durch die Kirche zum Gesang gekommen und habe dort auch gelernt, wie man singt. Denn jeder in der Kirche konnte singen. Ich war immer wie besessen mit den Stimmen der Menschen und wollte das unbedingt lernen. Und wenn man die ganze Zeit singt und sich damit beschäftigt, wird man besser. Ich glaube, so habe ich meine Stimme und vor allem den Klang meiner Stimme gefunden.

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Außerdem erzählt er uns, welche Geschichten hinter seiner Debüt-Single „Better Man“ und dem EP-Opener „Time Will Tell“ stecken. Im Interview verrät er auch, was seine Träume für die Zukunft sind, und die sind auf jeden Fall nicht tiefgestapelt: „Ich möchte Arenen im ganzen Land und auf der ganzen Welt bespielen. Aber mein ultimatives Ziel ist die Superbowl-Halbzeitshow. Ich finde es faszinierend, dass man so ein riesiger Artist sein muss, um dort zu spielen. Aber kein UK-Solo-Artist hat das jemals gemacht – ich würde das unglaublich gerne tun.“

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