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Skuppin im Interview: „Warum nicht einfach das wiederholen, was schon immer gut ist“

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Tagged: Skuppin

Der Skuppin kreiert mit seinem ersten Album eine Ode an den Synth-Pop der 80er Jahre. In dem Genre der NNDW beheimatet berührt Skuppin seine Hörer:innen mit düsteren Beats und melodischen Gesängen. Auch lyrisch bleibt der Künstler dieser beklemmenden Szenerie treu. „Über Angst, Zweifel und Zugehörigkeit schreibe ich immer wieder gerne – davon ist viel ins Album eingeflossen“, erzählt Skuppin im Interview. Eins ist ihm aber wichtig: „Für mich ist NNDW vor allem Synth-Pop Richtung, aber für viele Andere ist es was ganz Anderes.“ Genau das mag der Chemnitzer so gerne an der neuen neuen deutschen Welle. Es sei ein Genre, dass in so unterschiedlichen Formen auftreten könne und seine Wurzeln trotzdem immer unverkennbar in der New Wave Szene der 80er Jahre findet. 

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Der Weg zu NNDW

Bereits als Kind sammelt der Künstler erste Musikerfahrungen – damals allerdings noch im Kinderchor mit deutlich weniger elektronischen Beats. Er erinnert sich: „Ich hab nach dem Stimmbruch lange gebraucht um meine Stimme wieder zu finden, aber ich hab es einfach immer gebraucht auch auf Bühnen zu stehen.“ Deshalb hat sich der Musiker von einer seiner Lieblingsbands Depeche Mode inspirieren lassen, um den Weg in die New Wave Welt zu finden. 

Mit der Entscheidung sein Debütalbum auch auf Vinyl zu pressen, schließt Skuppin an die Kultur der 80er Jahre an: Als DJ’s noch mit Platten gespielt haben und „es durchaus auch Partys gab, bei denen sich die Leute so lange auf den Boden gesetzt haben, bis der erste Depeche Mode Song lief“, wie der Musiker erklärt. Bei seinem Studiobesuch hat Skuppin mit uns außerdem über seinen Hang zur Nostalgie und die Geschichte hinter seinem Albumtitel gesprochen.

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