DIFFUS

Thees Uhlmann im Videointerview über die Verfilmung von „Sophia, der Tod und ich“

Posted in: Videointerview
Tagged: Thees Uhlmann

Die Verfilmung von Thees Uhlmanns Romandebüt „Sophia, der Tod und ich“ ist das fiktionale Regiedebüt von Charly Hübner, der zuletzt zum Beispiel die Doku über Feine Sahne Fischfilet, „Wildes Herz“, gedreht hat. Hübner sagt zu dem Film: „Wir wollten diese tolle Geschichte dringend erzählen, natürlich im Sinne Thees Uhlmanns, mit viel Humor, viel Gaukelei und prallem Leben, denn ich glaube, dass sie neben Lachen und Verzückt-Sein, ob der eigentümlichen Ereignisse dieser so besonderen Reise, Trost und Frohsinn schenken wird, wenn es um den einzigen Moment im Leben geht, der von Beginn klar ist und den wir doch alle so unklar halten möchten.“

Das ist ihm mit seinem tollen Cast gelungen: Reiner wird von Dimitrij Schaad gespielt, Sophia von Anna Maria Mühe, Mutter Lore von Johanna Gastdorf und der Tod von Marc Hosemann, den viele natürlich mit seiner Rolle als Marktleiter in der Serie „Die Discounter“ verbinden.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

„Dimitrij Schaad hat die falsche Haarfarbe!“

Wir baten Thees Uhlmann vor einigen Tagen in unser Studio zum Interview und fragten ihn zum Beispiel, wie er Dimitrij Schaad als Reiner findet. Seine klare Meinung: „Dimitrij Schaad hat die falsche Haarfarbe! Keine Ahnung, ob da kein Geld mehr für eine ordentliche Blondierung dagewesen ist.“ Ansonsten habe er aber eine Körperlichkeit in seinem Spiel, die Thees total begeistert hat. Und als Dimitrij dann auch noch die wichtigste Raucherszene im Buch dermaßen on point spielte, war die Sache für Thees klar: Top-Besetzung.

Ganz am Anfang, erzählt Thees, habe man sogar geglaubt, er selbst könnte eine Rolle im Film spielen. Bei einer frühen Probe habe er das dann mal kurz riskiert, aber: „Aber ich war so nassgeschwitzt aus Angst und Unvermögen nach zehn Minuten, dass ich ihnen sagte: ‚Es ehrt mich total, dass ihr glaubt, ich könne das. Aber ich kann das nicht. Ich muss gehen.‘“

Er kam dann doch noch ans Set, um sich einmal als Zaungast anzuschauen, was diese „Kunstviecher“ Hoseman und Hübner da trieben. Ansonsten hielt sich Thees raus – steuerte dann aber den tollen Song „Egal was ich tun werde, ich habe immer an dich gedacht“ zum Soundtrack bei, für den übrigens Steiner & Madlaina zuständig waren. Wie er den findet, was ein namhafter Rapper mit der Verfilmung zu tun hat und was Thees macht, um sich nicht von der Emotionalität der eigenen Kunst überfordern zu lassen, erfahrt ihr in diesem Gespräch:

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Das zweite DIFFUS Print-Magazin

jetzt bestellen

Große Titelstory: Brutalismus 3000. Außerdem: Interviews mit Paula Hartmann, Trettmann, Lena, Berq, Team Scheisse und vielen mehr.