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Urbannino im Interview: „NNDW als musikalischer Überbegriff funktioniert für mich nicht“

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Tagged: Urbannino

Urbannino ist weder der Name eines brandneuen Pokémons noch einer trendy Bar in Berlin-Kreuzberg. Stattdessen verbirgt sich hinter dem Künstlernamen zeitgeistige Musik, die sich zwischen Indie, Post-Punk und Pop ansiedelt und von der Liebe, dem Rausch, dem Exzess, der Wut, eben dem Leben erzählt. Viele würden Urbanninos Songs sicherlich der Neuen Neuen Deutschen Welle zuordnen, doch er selbst findet, dass diese Bezeichnung als musikalischer Oberbegriff gar nicht mal so gut funktioniert.

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„Ich glaube für mich persönlich ist der Begriff ein bisschen der Startschuss dafür gewesen, dass ich als Musiker ernst genommen wurde. Dadurch das dieser Titel NNDW über meinem Musikprojekt auf einmal stand, war klar: Okay, ich habe eine Bezugsgruppe.“, erklärt Urbannino im Interview. „Aber für mich ist das kein Musik-Begriff.“

Die größte Unterscheidung der NNDW zur damaligen NDW sieht der Wahlhamburger übrigens in der politischen Positionierung. „Die Leute, die jetzt unter diesem NNDW Begriff fallen, schätze ich auch alle, als politische Menschen ein, aber in der Musik, die da stattfindet, ist es nicht so politisch.“ 

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„Wenn nichts bleibt, dann..“?

Pünktlich zum Interview hat Urbannino auch sein neustes Projekt „Wenn nichts bleibt, dann..“ mitgebracht. Das erschien bereits am 10. November und ist für den Musiker eine Art Prolog zu dem, was dann im neuen Jahr auf uns wartet und den unfertigen Satz möglicherweise beendet. Mit dem Jahreswechsel und dem neuen Projekt soll sich der Sound von Urbannino dann außerdem noch ein wenig weiterentwickeln. Im Interview verrät er bereits: „Ich glaube, was sich vor allem ändert ist, dass der Gitarren- und Bass-Sound echt wird. Die Songs werden insgesamt (…) nochmal größer und persönlicher.“ Wieso er sich außerdem für den Künstlernamen Urbannino entscheiden hat und wie ihn der Umzug nach Hamburg beeinflusst hat, erfahrt ihr im Video! 

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