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Yu im Interview: „Auf einmal hat mir Alligatoah gefolgt“

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„Gesellschaftskritisch, ironisch, sarkastisch“, so beschreibt Yu seine eigene Musik, zumindest inhaltlich. Geprägt durch Ikonen wie Queen und Michael Jackson, begeisterte sich Yu schon immer vor allem für die Texte und Sounds von Alligatoah, der bekanntlich viel in Sachen Gesellschaftskritik und Ironie zu bieten hat. So wird Yu auch häufig mit dem Künstler in Verbindung gebracht und verglichen, wozu er eine klare Meinung hat: „Ich will ja nicht Alligatoah sein. Ich liebe seine Musik und er ist unglaublich talentiert. Aber ich will ja Yu sein, ich will ich sein.“

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Ein Idol rückt in greifbare Nähe

Dennoch spielt Alligatoah eine tragende Rolle in der Karriere von Yu. Nachdem er begann, seine Leidenschaft zum Musikmachen und Texten auf TikTok zu teilen, wurden immer mehr Menschen auf ihn aufmerksam. Die kurzen Videos über seine Musik erreichten dann auch schließlich Alligatoah, der sich davon begeistert zeigte. Kurze Zeit später Stand Yu bei dem Künstler auf der Bühne, um seinen Song „Lass mich“ zu spielen. Fast zeitgleich wurde ihm dann auch noch ein Vertrag bei Alligatoahs Management angeboten, den er natürlich begeistert annahm. Zusätzlich produziert ihm sein Idol den Song „Unique“ – eine große Ehre für Yu.

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Mit rohen Sounds zum ersten Album

Mit stärkendem Team im Rücken surft der Künstler nun also auf dem neu gewonnenen Interesse und hat gestern sein Album „Die zweiten Schritte veröffentlicht“. Während ein paar der Songs professionell im Studio aufgenommen und produziert wurden, stammt ein Großteil der Tracks aus Yus eigenen Kinderzimmer. Die Entscheidung zu den noch ungeschliffenen, authentischen Tracks war dabei eine sehr bewusste: „Ich wollte das so. Dann hat man auch irgendwie eine Erinnerung. Wenn ich dann das nächste Album mach, das total ausproduziert ist, dann kann ich auch zurück gucken auf dieses eine Ding, das eben nicht ausproduziert ist“. 

Denn der 20-Jährige hat noch viel vor und kündigt auch schon ein zweites Album an, auf dem er „nur Banger zulassen“ wird. „Ich schreibe super viele Songs und schmeiße 90% weg. Und nur Songs, von denen ich sag, die werden richtig krass, die kommen da rein!“ Bis dahin können wir jedoch noch die rohen Anfänge von Yu genießen, die seit Freitag auf Albumlänge zu hören sind.

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