DIFFUS

Wilhelmine im Videointerview: Ihre Anfänge, „Komm wie du bist“ EP & Homophobie

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Wilhelmine wuchs als Kind in einem besetzten Haus unnahe des Kottbusser Tors auf. Als sie mit ihren Eltern aus Berlin raus ins Wendland zog, prallten zwei Welten aufeinander. Die Hippies, die zusammen als Kommune im Dorf lebten und die Dorfbewohner. Dass Wilhelmine als Kind gerne Jungs-Klamotten und kurze Haare trug, kam bei der letzteren Gruppe oft nicht so gut an. Sie bekam von vielen anderen Kindern und auch deren Eltern komische Blicke zugeworfen. Früh merkte sie, dass da was falsch läuft und dass sie dagegen etwas tun möchte. Mit einigen gleichgesinnten Freundinnen gründet sie den YouTube-Kanal „TheNosyRosie“, auf dem sie Aufklärungsvideos über Homosexualität veröffentlichen. Nach dem Abitur ging es für Wilhelmine dann schleunigst wieder in die Hauptstadt.

Anzeige

In Berlin fing sie an, Musik zu machen und Texte zu schreiben. Dass sie singen kann, merkte sie schon früh, als sie das erste Mal vor ihrer Klasse ein Lied vortragen musste. Dass sie in ihren Texten sehr persönliche Geschichten erzählen möchte, war für Wilhelmine von vornherein klar. Nach einer ersten Single 2015 folgte vier Jahre später ihr Song „Meine Liebe“, in dem sie ungeniert über das Verliebtsein als lesbische Frau singt. Die Resonanz war durchweg positiv und die zentrale Frage „Warum ist meine Liebe deiner Rede wert?“ wurde zum Ohrwurm von hunderttausenden Zuhörern. Die beiden Singles „Du“ und „Solange du dich bewegst“ ließen Wilhelmines Konzept durchscheinen. Sie will mit ihrer Musik sich selbst und vielen anderen Menschen Kraft und Sicherheit spenden, indem sie sich von eigenem Ballast befreit. Ende April veröffentlichte Wilhelmine dann ihre erste EP. Im Videointerview haben wir mit Wilhelmine über die Arbeit mit ihrem Produzenten, Erlebnisse im Fußballverein sowie über ihren plötzlichen Erfolg gesprochen.

Wilhelmine – Komm wie du bist

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.