DIFFUS

Wir präsentieren unsere 15 Artist To Watch 2024 in Zusammenarbeit mit Amazon Music

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Anzeige: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Amazon Music entstanden.

Zum Jahresstart 2024 haben wir uns mit Amazon Music Breakthrough zusammengetan, um gemeinsam unsere „Artists To Watch“ für 2024 zu präsentieren. Dabei haben wir 15 der interessantesten Newcomer:innen aus verschiedenen Richtungen und Genres ausgewählt, die wir euch in den nächsten Wochen mit kurzen Interviews vorstellen. Hier könnt ihr jetzt schon lesen, auf wen man in den nächsten Monaten ein Auge haben sollte.

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Jolle

Eines vorweg: Diese junge Hamburger Songwriterin feiern wir nicht (nur), weil ihre Debüt-EP wie unser Magazin heißt. Jolle hat uns und viele andere erst mit dem Techno-Pop von „Grosse Freiheit“ abgeholt, nur um dann mit ihrem schnell wachsenden Publikum in „Schwarzes Wasser“ abzutauchen und ihre Struggles mit mentalen Krisen offenzulegen. Seither verfolgen wir die Newcomerin gespannt und haben sie schon beim Reeperbahn Festival für ein Mini-Interview getroffen. Ihre Debüt-EP „Diffus“ löste dann all unsere Erwartungen ein – vor allem dank der bereits genannten Tracks und dem düster-schönen „Welt Tut Weh“.

Kasi

Kasi kann auch aus kalten Nächten eine „Sommernacht“ machen – so heißt sein Hit, den wohl ein Großteil unserer Leser:innen mitsingen kann. Von seinen Eltern mit Indie, Rock und Punk aufgezogen, entdeckte Kasi später HipHop und Pop-Punk für sich und verrührte all diese Einflüsse nun zu seinem eigenen Sound – der anscheinend den Nerv der Zeit trifft: Seine Single „vielleicht in einem Jahr“ hat allein bei Spotify über sieben Millionen Streams und die „Sommernacht“ lange überholt.

JBS

JBS heißt eigentlich Jan Bennet Schemmer und kommt aus Ibbenbühren in NRW.  Musik spielt schon immer eine Rolle in seinem Leben: Im Kindesalter lernt er Gitarre spielen, nach dem Schulwechsel ist er Teil einer Schülerband. Während sein Vater ihm vor allem den deutschen Punk-Rock näher bringt, interessiert sich JBS mit der Zeit immer mehr für elektronische Musik und beginnt schließlich auch selbst zu produzieren. Richtig los ging es für ihn, als er seinen Buddy MilleniumKid kennenlernte. Dank starker, früher Tracks wie „Paris, Paris“, „Unendlichkeit“ oder „Vielleicht, Vielleicht“ haben garantiert nicht nur wir JBS auf dem Schirm.

Ellice

Wer den Auftritt der Schülerin mit ihrem eigenen Song „Stummes Klavier“ im Finale von „The Voice Kids“ gesehen (und vor allem gehört) hat, weiß, was Ellice kann. Mit dem Indie-Produzenten Tim Tautorat hat sie es nach dem kurzen TV-Hype dann geschafft, ihre eigene Karriere zu starten – mit starken, eigenen Songs. Single Nummer zwei „ANGST>LIEBE“ ging dank TikTok sogar noch mehr durch die Decke als ihr herzwärmender TV-Moment.

Friso

„Nostalgisch, verträumt und autobiografisch“, so klingt Friso – sagt er zumindest selbst. Im März 2022 veröffentlichte er seine Debütsingle „Stairway“ und wagte sich damit zum ersten Mal auf Solopfade. Musik macht er aber schon viel länger. Sowohl als eine Hälfte des Elektro-Pop Duos Filo als auch in der Zusammenarbeit mit Paula Hartman, die ebenfalls eine gute Freundin des Newcomers ist. Mit Tracks wie der NNDW-meets-Electro-Pop-Nummer „Serpentinen“ oder dem geisterhaft “Schon ok” hat er sich in viele Herzen und unsere Playlists gespielt.

Aiko

Die Sängerin Aiko kennt ihr vielleicht vom Teqkoi-Song „You Broke My Heart Again“, wo sie mit ihrer Stimme für die besonders dramatischen Momente sorgt. Ihre noch recht junge Single „Tattoos“, die im Herbst erschien, hat damit stilistisch nicht mehr viel zu tun. Hier schwebt Aiko zwischen Dark- und Hyperpop, setzt auf Stimmeffekte, Future-Sounds und deutsche Texte. Eine spannende Reise, bei der man sich jetzt schon fragt, in welch spacige Gefilde sie uns noch bringen wird.

Ivo Martin

Eigentlich wollte Sänger und Songwriter Ivo Martin mal Musikbusiness studieren. Bis man ihm bei der Aufnahmeprüfung sagte: „Sie gehören hier nicht hin – sie sind Künstler.“ Dafür ein lautes Danke von uns an die Prüfungskommission. Schon damals schrieb und spielte Ivo für seinen TikTok-Channel Songs, die er aus Begriffen baute, die seine Followers ihm schickten. Ein gutes Training für spätere Songs wie das melancholische „Weit weg“ oder „Wie du’s Liebe nennst“, auf dem Lotte zu hören ist. Ivo singt über eigentlich vertraute Themen wie Sehnsucht und Liebe – aber mit seinen Texter-Skills und seiner klaren Stimme tut er es auf eine Weise, die ihn einzigartig macht.

Philine Sonny

Es gibt diese Stimmen, denen man schon beim ersten Hören komplett verfällt. So erging es uns mit Philine Sonny, die mit ihrer Debütsingle „Lose Yourself“ aus dem Jahr 2021 eine ihrer ersten Video-Sessions bei uns spielte. Ein Jahr später veröffentlichte die Singer-Songwriterin aus Unna ihr Album „Lose Yourself“ und teilt musikalisch irgendwo zwischen Indierock und Grunge ihre Struggles mit Unsicherheiten, Ängsten und dem ständigen Anklopfen einer Depression. Ihre EP „Invader“ soll noch ein wenig wuchtiger und grungiger klingen, wie die Single „Drugs“ schon herrlich wenig dezent angedeutet hat.

Leila

Leila hat schon mit ihrer zweiten Single „Gun to My Head“ im Jahr 2021 einen beachtlichen Erfolg hingelegt. Zeitgleich mit dem Erfolg ihrer Solo-Single, begann sie in der Berner Popband Jeans for Jesus Bass zu spielen. Dass beide Projekte miteinander vereinbar sind, zeigte sie schon mit der Live-Version von „Gun to My Head“, die auf einem Konzert von Jeans for Jesus entstanden ist. Seit Herbst gibt es ihre Debüt-EP „Burnout“: acht Tracks, die vor allem auf Leilas charismatische Stimme setzen, die ein wenig klingt, als hätte sie schon eine Jugend lang in einer britischen Punkband gesungen.

UCHE YARA

Wer die in Berlin lebende Österreicherin schon damals im Vorprogramm von Bilderbuch oder auf dem letzten Reeperbahn Festival mit ihrer Band live gesehen hat, weiß sofort, dass es Uche Yara weit bringen wird. Als sie im letzten Jahr endlich ihre erste offizielle Single „www she hot“ veröffentlichte, war man aber dennoch baff, was für einen Killer-Track sie da auf uns los ließ. Obwohl ebenso sperrig wie mitreißend, wurde er nicht nur bei uns gefeiert, sondern auch von namhaften Kolleg:innen wie BBC Radio 6 Music, NYLON, NME, DLF Kultur, 1Live oder FluxFM. Wie auch all ihre anderen Songs war „www she hot“ übrigens komplett von Uche Yara geschrieben, aufgenommen und produziert worden. Lediglich das finale Mastering wurde ausgelagert. Sie selbst sagt: „I play, I write, I produce. The stage and I belong together. In the studio, i’m my own band.“

Diggidaniel

Auch wenn es sein Künstlername nicht unbedingt vermuten lässt, veröffentlicht Diggidaniel schon seit 2021 Neue Neue Deutsche Welle Musik und reiht sich neben Acts wie Steintor Herrenchor oder Nils Keppel ein. Wie für das Genre üblich, kombiniert er in seinen Songs kühle Melancholie mit nostalgischen 80er Jahre Wave-Sounds. Ihn auf dieses modische Genre-Label festzunageln, wird seiner facettenreichen Musik aber nicht gerecht. Bei ihm kann es auch schon mal passieren, wie in „Augenblick“, dass The-Cure-Gitarren auf einen Jersey Club-Beat treffen, während Diggidaniel todtraurig fast fröhliche Zeilen wie diese singt: „Ich will nichts mehr befürchten / mich von der Zukunft befreien / will grad‘ nur den Augenblick / und den machst du mir so leicht.“

Error

Euch sagt der Newcomer Error noch nichts? Dann aber vielleicht seine Songs „Starkes Drehbuch, Schwacher Cast“ oder „1000 Liter Teer“. Die veröffentlichte der junge Hamburger mit der dramatischen Stimme bereits 2023 – damals noch unter seinem Künstlernamen Therror. Doch nach all dem, was in den letzten Monaten auf der Welt so los war und ist, hat er das Gefühl, dass die Lust an der Provokation, die eigentlich hinter dem Namen steckte, nicht mehr die richtigen Menschen trifft. Also benannte er sich um – in Error. Eine sehr erwachsene Entscheidung! So kann man sich noch intensiver auf seine Musik konzentrieren, die ebenso verlässlich Herzen aufreißt, wie es ein Berq tut.

Teven

Ihr Start hätte nicht besser laufen können: Teven bekam 2021 ein Feature auf dem sehr guten Blog „365 Fe*male MCs“ und schon zum Release ihre Debütsingle „Intro“ 2021 sprangen ihr namhafte Musiktastemaker:innen zur Seite. Man muss aber auch blind und taub sein, um ihre Skills zu übersehen: Ihr poppiger HipHop-Sound und ihre mal toughen, mal emotionalen Texte ergeben einen Sound, dem man sich kaum entziehen kann. Mit ihrem TikTok-Hit „Broken Promises“ oder den neueren Stücken „Ein Schluck“ und „Skyline“ hat sie inzwischen mehrfach bewiesen, dass der gute Start kein Zufall war.

Babyjoy

Durch die jüngsten Jahre ihrer Kindheit geprägt, wollte Babyjoy schon früh in die Fußstapfen ihres musizierenden Vaters treten, und selbst Musik machen. Auch ihr älterer Bruder, der als Dead Dawg der Gruppe BHZ bekannt ist, war eine frühe Inspiration für die Musikerin. „Wenn man das immer um sich hat, festigt einen das nochmal mehr. Da ist man vielleicht nochmal sicherer, dass man das selber auch machen möchte”, sagte Babyjoy mal im Interview bei uns. Ihr sehr eigener, oft deutsch-, ganz manchmal französischsprachiger R’n’B ist wirklich unique in der heimischen Musiklandschaft.

Paula Carolina

Paula Carolina begann hobbymäßig als Singer-Songwriterin, ehe sie in einem Pop-Kurs andere Musiker:innen kennenlernte, mit denen sie daraufhin begann, gemeinsam Musik machen. Sie brach ihr Politikstudium ab und entschied: Musik wird mein Beruf! Paula Carolina veröffentlicht seit 2021 Musik – und legte als Newcomerin direkt eine erfolgreiche Sound-Entwicklung hin. Nachdem ihre Debüt-EP „Aus der Blüte des Lebens“ noch nach akustischem Indie-Pop-Rock klang, vollzog die Newcomerin eine ziemliche Kehrtwende. In den folgenden Songs bediente sie verschiedene Genres. Aus ihrem Hit „Schreien“ machte Marti Fischer 2023 einen sehr erfolgreichen Turbo-Remix.