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Yannick trifft Luna und ihre Honda Shadow 125

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Egal ob luxuriös, sportlich, protzig oder rein praktikabel – bei DIFFUS WHEELS beleuchten wir die fahrbaren Untersätze von Künstler:innen aus unserem Umfeld. Luna, die wohl eine der erfolgreichsten Newcomerinnen der letzten Jahre sein dürfte, hat uns mit ihrem Gefährt etwas überrascht. Sie kam ganz in schwarz auf einem Chopper auf unseren Hof gefahren. Ihre Honda Shadow 125 dürfte optisch auch dem ein oder anderen „Hell’s Angels“-Mitglied gefallen. Aber sie ist mit einer maximalen Geschwindigkeit von 103 km ein im Vergleich eher entspannteres Motorrad. Und, wie Luna auch erklärt, sei ihre Honda „für einen Chopper relativ klein. Deshalb kann ich sie fahren.“

Erst „Trend in der Schule“, dann praktisch

Im Interview gibt Luna unumwunden zu, dass sie erst einmal eher Motorradfan wurde, weil es in ihrer Heimat und an ihrer Schule ein Trend war: „Voll viele haben das einfach gefahren. Vor allem in den Jahrgängen über mir. Da hat man das gesehen und sich gedacht: Voll cool. Das will ich auch!“ Später hat es dann aber auch voll Sinn gemacht, weil: „Ich habe auf dem Dorf gelebt und habe mit der Busverbindung gefühlt ne Stunde bis zur Schule gebraucht. Mit dem Mottorad dann 15 Minuten.“ Den Führerschein hat sie schon kurz vor ihrem 16. Lebensjahr gemacht, weil man ab dem ja 125er fahren konnte. Was sie sonst noch zu erzählen hat, und wie es bei Yannick mit dem Führerschein steht, erfahrt ihr hier:

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„Verlierer“-EP kam bereits im August

Luna brachte die in Yannicks Intro erwähnte Debüt-EP „Verlierer” bereits im August heraus. Sie ist eine Art auditives Coming-of-Age-Erlebnis. All die Hürden, die überwunden werden müssen, wenn es darum geht aus der eigenen Komfortzone auszubrechen, werden darin behandelt. Luna findet sich auf der EP nach einem Ringen mit der Identität irgendwann selbst. Sie behandelt Themen wie Mental Health, aber auch die verschiedenen Phasen der Liebe, wie beispielsweise auf „Immer nur du“ gemeinsam mit Rapper Chapo102. Dazu hat der Track „Blau“ als ihr Coming-Out-Song eine besonders starke Bedeutung. Viele ihrer Fans schrieben ihr, dass dieses Lied ihnen dabei half, auch diesen Schritt zu wagen. Mehr kann man sich als queere Künstlerin wohl nicht wünschen.